Warum du dich mit 50 ständig erschöpft fühlst – und was deinem Körper wirklich hilft


Es gibt diesen Moment, den viele Frauen kennen, aber oft nicht laut aussprechen:

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Du wachst morgens auf und bist schon müde.

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Nicht die normale Müdigkeit, die nach einem Kaffee verschwindet.

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Sondern eine, die tiefer sitzt. Eine, die bleibt.

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Du funktionierst.

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Du erledigst.

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Du hältst alles am Laufen.

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Aber irgendwo auf diesem Weg ist etwas leiser geworden: Deine Energie.

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Vielleicht fragst du dich: War ich schon immer so? Oder ist das einfach das Alter?

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Und dann kommt oft noch dieser Gedanke: „Ich dürfte mich doch gar nicht so fühlen, sooo alt bin ich doch noch gar nicht“


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Wenn Erschöpfung nicht mehr weggeht

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Viele Jahre lang war dein Leben voll. Du wurdest gebraucht. Der Alltag war dicht.

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Und dann verändert sich etwas.

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Die Kinder werden größer.

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Die Rollen verschieben sich.

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Das Außen wird ruhiger.

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Aber innen? Da entsteht oft eine neue Form von Belastung. Und manchmal kommt noch etwas dazu:

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Eine Erkrankung.

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Ein Einschnitt.

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Ein Körper, der sich plötzlich meldet.

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Nicht laut. Aber deutlich genug, dass man ihn nicht mehr übergehen kann.

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Ich habe lange gedacht, ich müsste einfach nur mehr machen

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Mehr Disziplin.

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Mehr Struktur.

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Mehr Durchhalten.

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Aber mein Körper hatte irgendwann eine andere Antwort.

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Und sie war sehr klar: So funktioniert es nicht mehr.

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Der Wendepunkt: Nicht mehr optimieren – sondern auswählen

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Irgendwann habe ich verstanden: Ich schaffe es nicht – ich schaffe nicht alles!

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Nicht den Alltag und die Bedürfnisse meiner Familie am Laufen halten UND

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  • perfekt essen
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  • regelmäßig Sport machen
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  • genug schlafen
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  • keine Bildschirmzeit haben
  • 10.000 Schritte haben
  • und und und 

eben alles was wir Frauen um die 50 heute offenbar alle ganz selbstverständlich und locker in unseren Alltag einbauen  – und gleichzeitig funktionieren.


Das ist die Realität. Und ehrlich gesagt:

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Seit ich aufgehört habe, alles gleichzeitig optimieren zu wollen,

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geht es mir deutlich besser.

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Heute denke ich eher so:

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Eine Sache schaffe ich. Und wenn ich noch eine zweite schaffe, super. Und das reicht dann für heute.


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Und dann passiert noch etwas, womit ich nicht gerechnet habe

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Als ich angefangen habe, Dinge anders zu machen, hat das nicht nur mich verändert.

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Sondern interessanterweise auch mein Umfeld.

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Ich war immerhin lange die, die immer verfügbar war.

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Immer erreichbar.

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Immer bereit zu helfen.

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Immer die, die „das schon macht“.

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Und plötzlich sage ich Dinge wie:

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„Ich mache das später.“

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„Heute nicht.“

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„Vielleicht kann das jemand anders übernehmen.“

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Und ja: Das irritiert. Menschen im eigenen Umfeld sind es gewohnt, wie man funktioniert. Und wenn du dich veränderst, passt das erstmal nicht mehr in dieses Bild oder besser gesagt ins System.

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Aber ich habe gemerkt: Es geht gar nicht darum, dass sie es schlecht finden. Das ist okay.

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Für mich geht es darum, trotzdem ihrem Blick standzuhalten und abzuwarten, dass sie sich neu orientieren müssen, ohne dass ich einknicke.

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So wie ich auch. Ich musste mich auch erst mit meiner neuen „Art“ anfreunden, schließlich war ich früher „nicht so“. Und ganz ehrlich: Das auszuhalten, war nicht leicht. Aber ziemlich notwendig.

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Denn meine Energie ist nicht unendlich.

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Und sie ist auch nicht selbstverständlich.

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Was mir wirklich geholfen hat waren 

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Keine großen Programme.

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Keine radikalen Veränderungen.

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Sondern Dinge, die in mein reales Leben passen.

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1. Ein ruhiger Start in den Tag 


Früher war mein Morgen schnell. Heute ist er bewusster und oft sind es einfach Haferflocken. Warm, weich, unkompliziert. 

In meinem Flocken-Guide habe ich über die beliebtesten Flocken und ihre Eigenschaften geschrieben. Ich nutze einfache Haferflocken wie diese. Nichts Besonderes, aber genau das ist es.

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2. Die Pause, die man sich nicht erlaubt

Der Mittagsschlaf hat ein Imageproblem. 

Oder überhaupt: eine Pause mitten am Tag hat ein Imageproblem. Bei den Südländern gehört es zur Lebensart, bei uns steht man damit irgendwie sofort im Verdacht, faul zu sein.

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Aber ich, und vorallem mein Körper sieht das anders. Es gibt Tage, da lege ich mich 15–20 Minuten hin. Einfach so. Und danach ist etwas anders:

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Ich bin klarer.

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Ruhiger.

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Wieder da.

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Diese kleine Pause verändert oft mehr als noch ein Kaffee oder noch ein „Ich ziehe jetzt durch“.

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3. Unterstützung für den Körper – die „heiße 7“

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Erst war ich skeptisch, heute bin ich begeistert. So einfach und klar.

Die sogenannte „heiße Sieben“ (Schüßler Salz Nr. 7) wird oft genutzt, um innere Unruhe und Erschöpfung zu begleiten.

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Das Prinzip: Magnesium in gut verfügbarer Form

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kann entspannend auf Muskeln und Nervensystem wirken und abends den Schlaf begünstigen. Und ich kann für mich sagen: Es funktioniert.

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Die Zubereitung ist simpel:

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  • ca. 10 Tabletten
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  • in heißem Wasser auflösen
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  • langsam trinken
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Am besten am Abend.

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Ich sehe das nicht als Wundermittel, aber als kleine Unterstützung, die sich gut in meinen Alltag einfügt. Ich benutze gern diese hier

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4. Energie entsteht nicht durch Druck

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Ich dachte lange: Mehr machen = mehr Energie. Aber: Mehr Druck erzeugt auch mehr Druck.

Deshalb heute: Weniger Druck = mehr Energie

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5. Kleine Rituale statt große Vorsätze

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Ich habe mein Leben nicht komplett umgestellt. Aber ich habe angefangen, kleine Dinge ernst zu nehmen:

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  • morgens bewusst starten
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  • mittags eine Pause zulassen
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  • auch mal Nein sagen
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  • meinem Körper zuhören
  • und auch mal nur an mich zu denken
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Ganz sicher ist nichts falsch mit dir

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Und Du bist auch nicht zu wenig von irgendwas. Vielleicht bist du nur einfach an einem Punkt angekommen, an dem dein Leben sich gerade etwas verändert und das ist legitim.

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Und vielleicht geht es jetzt auch darum, nicht immer für alle und alles verfügbar zu sein.

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Sondern wieder ein Stück bei dir anzukommen.

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Der nächste Schritt

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Man muss nicht gleich das ganze Leben umkrempeln um etwas zu verändern. Mit einer Sache zu starten reicht oft schon.

Und vielleicht ist es heute genau das: dir zu erlauben, nicht mehr auf alles sofort zu reagieren

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Und wenn du magst, schau dir auch meinen Artikel an Traurigkeit ohne Grund

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Erschöpfung ist kein Zeichen von Schwäche.

Manchmal ist sie nur ein Signal des Körpers, dass sich etwas neu sortiert.

Und vielleicht beginnt genau hier dein anderer Umgang mit dir selbst.


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